Mezzolombardo

Handel und Kellereien

Der Marktflecken Mezzolombardo, am Fuße der Felsvorsprünge der nordöstlichen Ausläufer des „Monte Fausiór”, wird im Westen durch diesen Berg begrenzt und im Osten vom Wildbach Noce förmlich „umarmt“.

Der etwas höher gelegene alte Ortskern nennt sich „Piaz” und wird von malerischen Gassen durchzogen, die aus ihm den attraktivsten Ortsteil dieses einstigen Marktfleckens machen. Der weiter talwärts gelegene Ortsteil, mit den am Straßenrand stehenden Herrenhäusern – davon sind einige wirklich sehenswert – wurde von der einst für die Beziehung zum Nachbartal, Valle di Non, lebenswichtigen Verbindungsstraße durchzogen. Hier entwickelte sich ein reger Handel, wie man auch an den vielen Geschäften im Parterre der Gebäude erkennen kann.

Der moderne Teil dehnte sich in der Ebene des Wildbachs Noce aus, und zwar nach der Öffnung der Straße „dei Frati” im Jahr 1839. Häuser und Villen, interessant wegen ihres für diese Provinz typischen Baustils aus dem 19. Jh., Kellereien und öffentliche Einrichtungen schossen in diesem Gebiet wie Pilze aus der Erde, das nach dem 2. Weltkrieg, dank des Baus der Querstraße von der Staatsstraße einen Entwicklungsboom erlebte.  

Mezzolombardo zählt in Sachen Weinbau und –erzeugung zu den wichtigsten Zentren des Trentino. Hier wird u. a. auch der renommierte „Teroldego Rotaliano DOC –Rotwein erzeugt. Mezzolombardo ist mit einer seit Jahrhunderten währenden Tradition der Handelsplatz für das benachbarte Valle di Non.

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