San Michele all'Adige

Zwischen Geschichte, Volkskultur, Forschung und Erneuerung

Der Fluss Etsch ist eines der wesentlichen Elemente für diesen Ort, der eine bedeutende Rolle beim kulturellen und wirtschaftlichen Wachstum der gesamten Piana Rotaliana spielte.

Die Ortschaft San Michele all'Adige war einst Zwischenstation von zahlreichen Wanderern, deren Reise sie durch die Piana Rotaliana führte: Von diesem ehemaligen „Touristenzufluss” blieb als Erinnerung das uralte Hotel „Albergo Aquila Nera” erhalten, das schon im 15. Jh. in Dokumenten erwähnt wurde und in dem im Juni 1492 die venezianischen Botschafter auf ihrer Reise zum Hof von Friedrich II. Rast einlegten.

Die schneeweiße Fassade der Barockkirche, zwischen den Gebäuden des alten Augustinerklosters eingebettet, wird zum Blickfang für alle, die nach San Michele kommen, ganz gleich, ob von Norden oder Süden. Das monumentale Bauwerk der Kirche „San Michele Arcangelo” – dem Erzengel Michael geweiht – ist eines der bedeutendsten Beispiele des Barocks in der Region und wird vom Landwirtschaftsinstitut von San Michele – auch als Stiftung Edmund Mach bekannt – flankiert. Das hervorragende Zentrum, in Bezug auf Recherche, Ausbildung und Popularisierung des Weinbaus, ist unmittelbarer Nachbar einer anderen, vorbildlichen Einrichtung, nämlich des Trentiner Volkskundemuseums, eines einzigartigen Beispiels, was die Sammlung der lokalen Volkskultur anbelangt.

Dem unbestrittenen internationalen önologischen Resonanzbereich des Landwirtschaftsinstituts gliedert sich auch das Institut „CNR“ an, in dem die modernsten Verarbeitungsmethoden von Holz experimentiert werden.

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